The power of your own language

By

Maybe it’s a bit confusing to read my blog in English now. Don’t worry. You’ll find a German translation at the end of this text. This week, I recognized something that I want to share with you, and it’s also the reason why I decided to write in English.

A few weeks ago, I embarked on a special journey—a trip to the United States. It wasn’t just a sightseeing trip; it was a journey of personal growth. I attended a six-day workshop in Florida, and even before stepping onto the plane, I was certain it would change my life. And that’s exactly what happened.

If I had to sum up this workshop in one phrase, I’d describe it as a “positive brainwashing workshop.” While the term “brainwashing” is often associated with something negative, it can actually be very helpful when used in the right way.

My intention for attending this workshop was to let go of some feelings („wash them away“) that were no longer serving me, and to rewire my brain in a new way. One of the first changes I made was to switch my language.

Have you ever noticed how, in certain situations, you always use the same words—and as a result (surprise, surprise)—you always feel the same emotions? For example, when you step on the scale, do you catch yourself saying, “Damn, I’m getting fat”? How does that make you feel? Shame? Fear? Guilt? Maybe all of the above?

Instead of blaming yourself, try changing your language. For instance, say: “I’ve decided to protect my body by improving my fitness.”

Believe me, I used to have so many negative sentences running through my head, too. But how did I change my language? I made the decision to fully immerse myself in the seminar by listening to it entirely in English. And that turned out to be a game-changer for me.

During meditations that connected our minds with deeply painful situations, I switched my inner dialogue into a new language. Some German words which were quiet painful for me like Scham (shame) oder Schuld (guilt), carried heavy emotional weight for me. But then I translated them into English, “shame” or “guilt” felt much more neutral. This made it easier for me to process and resolve those emotions without the emotional storm that the German words triggered.

Step by step, I discovered the incredible power of using a different language. I learned to think differently. I learned to speak differently. And most importantly, I could talk about experiences I had never been able to share with anyone before.

I realized that emotions are deeply tied to the words we use, and it is entirely possible to change the way we feel by changing our language.

For me, it felt like discovering a second world. Before this journey, I was trapped in a small world of repetitive patterns. After the journey, I understood that I have the power to choose the language I use in the future. Not only the language we use in conversations with others, but also the language we talk to ourselves.

There are many ways to shift your language.

Discover what works best for you!


Deutsche Übersetzung:

Vielleicht mag es etwas komisch erscheinen, dass du zuerst den englischen Text findest. Keine Sorge, hier findest du die deutsche Übersetzung dazu.

Diese Woche habe ich etwas wichtiges erkannt und das möchte ich mit dir teilen. Gleichzeitig ist es der Grund, warum ich oben mit dem Englischen gestartet habe.

Vor einigen Wochen ging ich auf eine ganz besondere Reise – ein Trip in die USA. Es sollte jedoch nicht nur ein Sightseeing Trip für mich werden, sondern eine Reise für mein persönliches, inneres Wachstum. Ich nahm an einem 6-Tages-Workshop in Florida teil und ich wusste bereits bevor ich in Flugzeug stieg, dass dieser Workshop mein Leben verändern würde. Ja, und genau so kam es auch.

Wenn ich den Workshop in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich ihn als positiven brainwash Workshop beschreiben. Ich weiß, dass das Wort oft total negativ besetzt ist, aber ich persönlich glaube, dass man brainwashing auch zum eigenen Vorteil nutzen kann – nämlich, wenn es darum geht, alte Gedankenmuster und Glaubenssätze aufzulösen und diese im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Gehirn zu waschen“

So gesehen, finde ich das Wort brainwashing eigentlich ganz zutreffend ;-)

Einer der Gründe, warum ich an dem Workshop teilnahm, war, weil ich an einigen Emotionen arbeiten wollte, die mir im Laufe der Zeit nicht gut taten. Und ich stellte fest, dass eines der hilfreichsten Dinge war, zuerst meine Sprache zu ändern.

Kennst du das? In bestimmten Situationen benutzt du immer bestimmte Wörter – und als Resultat fühlst du immer dieselben Emotionen? Ein Beispiel: Wenn du morgens auf die Waage steigst , kann es sein, dass du dich bei folgendem Gedanken erwischst? „Verdammt, ich werde immer dicker.“

Aber ganz ehrlich: Welche Gefühle entstehen unmittelbar dadurch? Fühlst du Scham? Schuld? Beides oder noch viel mehr? Die Sprache , die wir nutzen ist unglaublich machtvoll. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Anstatt dich innerlich zu beschimpfen und zu beschuldigen, versuche es mal damit. Anstatt zu sagen „Verdammt, ich werde immer dicker“ versuche es mal mit „Ich entscheide mich meinen Körper von heute an zu schützen, indem ich meine Fitness verbessere.“

Glaube mich, ich habe in meinem Leben schon so einige negative Sätze in meinem Kopf rund laufen lassen. Am Ende fühlte ich mich nur noch schlechter. Was ist also der Schlüssel zur Veränderung? Ändere deine Sprache!

Ich beispielsweise beschloss, dass komplette Seminar in Florida auf Englisch zu hören. Und das war wirklich ein echter Gamechanger für mich.

Gerade während den Meditationen, in denen der Verstand mit einigen ziemlich schmerzhaften Erfahrungen konfrontiert wird (und in Folge dessen ziemlich schmerzhafte Emotionen hervorgerufen werden), konnte ich das Geschenk des „Sprachwechsels“ sehen und fühlen. Manche deutschen Wörter waren für mich so negativ besetzt, dass ich es im Englischen einfach besser aushalten konnte. Gerade starke Worte wie Schuld oder Scham fühlten sich plötzlich neutraler an. Und so war es für mich einfacher an dem eigentlich Kern zu arbeiten ohne dem emotionalen Sturm großartig Beachtung schenken zu müssen. Und so war es mir am Ende wirklich möglich, Scham und Schuld durch neue, positive Worte zu ersetzen und somit mein Gehirn neu zu verschalten.

Stück für Stück entdeckte ich das großartige Geschenk des „Sprachwechsels“. Ich lernte plötzlich auf eine neue Art zu denken. Ich lernte auf eine neue Art zu mir selbst zu sprechen. Und das wichtigste für mich war es, dass ich plötzlich über Dinge reden konnte, zu denen ich vorher keinen Zugang hatte.

Ich erkannte, dass Emotionen stark mit unseren Worten verknüpft sind. Die Erkenntnis dazu ist, dass wir unsere Art zu fühlen beeinflussen können sobald wir unsere Sprache (zu uns selbst) verändern.

Für mich war diese Erkenntnis ein Segen! Vor meiner Reise war ich gefangen in meiner kleinen Welt aus sich wiederholenden Mustern. Nach meiner Reise erkannte ich, dass ich allein die Kraft habe, um die diese Muster anhand meiner Sprache zu verändern.

Dabei geht es in erster Linie nicht nur um die Sprache, die wir anderen gegenüber benutzen, sondern vor allem um die Sprache, in der wir innerlich zu uns selbst sprechen.

Es gibt viele Wege, wie du deine Sprache ändern kannst. Vielleicht hilft dir eine Fremdsprache ebenso wie mir. Vielleicht findest du ähnliche Wörter mit derselben Bedeutung, die es dir leichter machen, mit den dahinter stehenden Emotionen besser umzugehen. Was auch immer es ist.

Probiere es aus !

Posted In ,

Hinterlasse einen Kommentar